Wir unterstützen die Forschung

Mittelverwendung
Die Leukämie Lymphom Liga setzt erhebliche Mittel ein, die ausschließlich aus dem Spendenaufkommen stammen.


In den letzten Jahren wurden folgende Projekte in die Förderung übernommen:

2012:

  • Forschungsprojekt für MDS -Therapien mit DNA Untersuchungen
  • Einrichtung eines Härtefonds für bedürftige Patienten
 

2011:

  • Malkurs für Patienten
  • 1/4 psychoonkologische Stelle für die MNR-Klinik
  • DNA-Untersuchungen im Rahmen von MDS-Therapien sollen zukünftig  zielgerichtetere Behandlungen ermöglichen
  • Ein Sysmex-Gerät zur Bestimmung des kleinen Blutbildes optimiert die Abläufe in der KMT-Ambulanz
 

Die Forschung vorantreiben
Einen Quantensprung in der MDS-Forschung bedeutete ein Anfang 2001 entwickeltes Verfahren, mit dem erstmals in wenigen Tagen 1.176 Gene eines Patienten zugleich untersucht werden können. Derartige Gen-Analysen sind notwendig, um die genetische Ursache für die Leukämieerkrankung aufzudecken und neue Medikamente zu entwickeln. Die Kosten für diese technisch ausgefeilte Methode sind beträchtlich. Pro Analyse und zu untersuchender Zellart werden etwa 260 Euro benötigt. Um eine solche Forschung am Standort Düsseldorf zu ermöglichen, stellt die Leukämie Lymphom Liga erhebliche Mittel zur Verfügung.

Ein Labor für Düsseldorf

Es ist vor allem auf das Engagement der Leukämie Lymphom Liga zurückzuführen, dass in Düsseldorf auf diesem Niveau überhaupt noch geforscht werden kann. Als vor wenigen Jahren für die Einrichtung eines in Düsseldorf dringend benötigten molekularbiologischen Labors die erforderlichen Mittel in Höhe von 127.000 Euro nicht zur Verfügung standen, sprang sie einmal mehr ein und finanzierte das Labor aus Spenden.

Auch über solche Großprojekte hinaus fließen regelmäßig Gelder der Leukämie Lymphom Liga in den Forschungsbereich der Klinik, zum Beispiel zur Anschaffung einzelner Geräte.

Neue Ansätze ermöglichen

Da die angespannte Situation in den öffentlichen Kassen auf absehbare Sicht nicht gemildert werden kann, hat die Leukämie Lymphom Liga beschlossen, neben der Therapie zukünftig verstärkt auch die Forschung zu unterstützen. Schließlich soll es in Düsseldorf auch weiterhin möglich sein, neue Therapieformen zu entwickeln. So finanziert die Leukämie Lymphom Liga zum Beispiel die Forschung rund um das neue Medikament STI 571, das als "Wunderwaffe" bei der Bekämpfung der chronischen myeloischen Leukämie gilt. In Düsseldorf wurde im Rahmen der Zulassungsstudie weltweit die zweitgrößte Anzahl Patienten mit STI 571 behandelt. Leider wirkt das gut verträgliche und hocheffektive Medikament bisher nicht bei allen Patienten. Ziel der Düsseldorfer Forscher ist es nun, mit Hilfe eines von der Leukämie Lymphom Liga bereitgestellten Analysegerätes die Ursachen dafür zu ergründen.
Darüber hinaus steht die kontinuierliche Modernisierung und Ergänzung des Labors auf der aktuellen Agenda des Fördervereins. Nur mit modernster Ausstattung wird es den Spezialisten an der Klinik auch in Zukunft möglich sein, Forschungsvorhaben zu realisieren und beispielsweise den Einflüssen von Beruf und Umweltbedingungen auf Ausbruch und Verlauf der Krebserkrankung auf den Grund zu gehen.

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